kuh.at - Die Seite für das moderne Rindvieh. Die Kuh ist das meistunterschätzte Tier der Welt. Wir würdigen alle Stiere, Ochsen, Kälber und haben ein Herz für Rindviecher.
Das geht auf keine Kuhhaut! Humor und Satire werden hier GROSSGESCHRIEBEN.






Statistik
Heute bereits
2.573 Seitenaufrufe.

Gerade online:
16 Besucher

Newsletter Abos: 4.833

Suche: 

Wahlen 2002: Quereinsteiger aus aller Welt

Vieles kommt nach Österreich später als anderswo, aber es kommt. Während mancherorts schon Ex-Catch-Weltmeister (Hulk Hogan, US) Gouverneur wurden, Pornostars (die süße Cicciolina, ITA) ins Parlament eindringen (`tschuldigung, wollte damit keine Zweideutigkeit auslösen) und, nicht zu vergessen, amerikansiche B-Movie-Stars (nein, nicht Georgy-Boy Bush jr., der hat nicht einmal das Zeug zu einer Statistenrolle im Dauerwerbefernsehen) sind schon Mr. President (Ronny-ich-wär-so-gern-John-Wayne-gewesen-hab-ich-aber-vergessen-Reagan) geworden.

In Österreich sind es, neben ein paar vereinzelten Sportstars, wie etwa Ski-Olympiasieger Patrick Ortlieb, der, und das muss auch lobend erwähnt werden, im österr. Parlament den Rekord in Nichts-Sagen hält, vor allem TV-Stars, die in die einzig wahre Unterhaltungs- und Comedy-Branche wechseln: Die Politik!

Nach Uschi Stenzel, Resi Zierler, Jörgl Schimanek oder Reinhard "Jessi" Jesionek, hat nun der ORF News-Anchorman und "Modern Times"-Spezialist Josef Broukal sich auf die sichere Nummer 9 der SPÖ-Bundesliste setzen lassen. Die Frage nach dem "Warum" stellt sich natürlich hier sofort. Und unsere Recherchen brachten einige delikate Details zu Tage:

Ausgerechnet jener Josef Broukal, der 1985 aus Frust über die SP-Haltung bei der Heimholung des NS-Kriegsverbrechers Walter Reder einfach aufgehört hatte, SP-Mitgliedsbeiträge einzuzahlen: Doch die Annäherung zwischen ihm und dem sozialistischen Kanzlerkandaten Fredi Gusenbauer klingt wie Rosamund Pilcher im rosa Einband und Puderquaste als Lesezeichen:

"Bis auf ein, zwei Kaffee, die man plauschend miteinander getrunken hat, war die Beziehung zwischen den beiden Herren jahrelang auf gegenseitiges freundliches Grüßen beschränkt. Das sollte sich seit vergangenem Freitag gründlich ändern: Da servierte zunächst Alfred Gusenbauer in seiner Wiener Wohnung Josef Broukal, 56, einen höchstpersönlich frisch gebrühten Mokka. Und beim zweiten Schluck dampfenden Illy-Kaffees fragte der SP-Chef den Anchorman des ORF unverblümt, ob er nicht ... !"

Und wenn Sie meinen, das sei erstunken und erlogen, kann ich versichern, dass es sich hier um die bestätigte Aussage von Pepi Broukal handelt. Naja, und in einem modernen Liebesroman geht es natürlich auch immer um Konfliktlösung und Offenheit. Dazu Pepi Broukal:

"... dann hat mich meine Frau eine Stunde mit Fragen gelöchert, ob ich mir das wirklich antun will. Montagnachmittag habe ich dann Alfred Gusenbauer angerufen und gesagt: Ich mach es!"

So, Nun hat die Nationalratswahl nach "Susi und Strolchi" mit "Gusi und Broki" ein neues Traumpaar. Der Himmel hängt voller Wählerstimmen!

Verwandte Artikel

Kommentare

Sexy Kühe gibt es nur bei kuh.at Humor und auch Satire ist hier Trumpf.
 © kuh.at - Impressum