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Crocodile Lois rettet Wien

Held bändigt die Bestie vom Donaukanal

"Drachenalarm!" Dieser unheilskündende Notruf kam zu Dutzenden von zu Tode erschrockenen WienerInnen über den Feuerwehrnotruf "122" in die Feuerwehrleitzentrale der Stadt Wien herein. Doch als alle an einen Scherz von der durch die tagelang anhaltende, brütende Hitze etwas verwirrten Passanten dachten, kam bereits über Funk die schreckliche Bestätigung: "Bestie gesichtet! Hatten ersten Feindkontakt. Und überhaupt, es ist alles so furchtbar ...!" So, oder zumindest fast so, hörte sich der Funkspruch der zufällig am Sichtungsort der Bestie gerade vorbeikommende Feuerwehrtauchermannschaft, welche sich im Donaukanal am Schlauchboot gerade die Sonne auf den Bauch scheinen lassen wollten.

Die Bestie ist auf ihrem Weg  ...

Sofort, wie es die Feuerwehrvorschrift bei "Einsätzen mit möglicherweise feuerspeienden Bestien" vorsieht, rückte die Wiener Stadtfeuerwehr mit einer Kommandotruppe, einer Tauchtruppe und einer Löschtruppe, vor allem wegen der möglichen Feuersgefahr bei einem feuerspeienden Reptil, aus. Binnen kürzerster Zeit, nach hartem, schwerem Kampf, gelang es dem Löschmeister (Sie wissen, wegen der Feuersgefahr!) Alois D., die Bestie MIT DEN BLOSSEN HÄNDEN zu ergreifen!

Ein Zahnpasta Lächeln zum Fürchten!

"Crocodile Lois" durfte nach seiner Heldentat kein Interview geben, sondern - streng nach Vorschrift - erklärte der Einsatzleiter: "Wie wir versucht haben, es einzufangen, ist es ins Uferwasser des Donaukanals abgetaucht. Wie es dann nach kurzer Zeit wieder aufgetaucht ist, konnte es ein Taucher von uns ("Crocodile Lois") gleichzeitig hinter dem Kopf und am Schwanz fassen und herausziehen." Crocodile Lois galt ja schon vorher "als einer von der harten Sorte", so einer seiner Kameraden, da er als Spezialist für wilde Tiere bereits einige gefährliche Einsätze durchgemacht hatte ("Blindschleichen, Ringelnattern, ja sogar Schwäne!") .

Klein sind sie ja noch herzig ...

Ob aber die Bestie nun durch ein Sommerloch eines Wiener Klatschreporters entkommen ist, oder ob es sich um einen beurlaubten Abgeordneten des österreichischen Parlaments handelt ("Das Tier ist friedlich, auch wenn es manchmal das Maul aufreißt und droht, aber das ist normal!"), ist noch nicht geklärt. Aber selbiges hat sich wirklich Mitte Juli in der Wiener City, nur wenige hundert Meter vom Steffl entfernt, abgespielt!!

Abschließend ein paar Daten zu diesem Katastropheneinsatz in Wien:
Eingegangene Notrufe: ca. 400
Eingesetzte Männer: 24, mit 3 Booten, 3 Schnorcheln, 7 Flossen und einem Schweizermesser.
Dauer des Einsatzes: Wenige Minuten
Dauer der Berichterstattung in den lokalen Medien: Voraussichtlich bis Ende August.
Größe der Bestie: Anfänglich 70, dann doch nur 40 cm.
Gattung: Brillenkaiman
Herkunft: Sommerloch oder Parlament (noch ungeklärt)
Derzeitiger Aufenthaltsort: Tierpark Schönbrunn

Kommentare (1)

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oida fux

na servas kaiser - herr krokodeil lois: wir lieben dich, mach weiter soo.
sollte es doch ein parlamentarier sein, hast du noch sehr viel arbeit vor dir!!!!!!!




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